Bauausschuss und Arbeitskreis "Bürgereck"

Wir konnten im Vorfeld nicht verhindern, dass unser Bürgereck im großen Stil energetisch saniert wird. Die von uns geforderte maßvolle und schrittweise „Zug- um Zugsanierung“ fand keine Mehrheit. In der Sitzung des Bauausschusses und des Arbeitskreises Bürgereck ging es um Details der Sanierung, die  zum Teil recht nachdenklich machen.

Dazu Presse HNA 27.05. 2013 und Kommentar 

 Einsparungen sehr gering

Zum ersten Mal wurde seitens der Verwaltung klar ausgesprochen, dass sich die Sanierung auf keinen Fall rechnen wird. Gerade mal rund 1.400 €  jährlich können dadurch zusätzlich an Energiekosten eingespart werden, so die aktuelle Aussage. In der Haushaltsdebatte wurde das Einsparpotenzial noch als enorm hoch beschrieben. Woher nun diese plötzliche Einsicht? Wird hier schon weitergedacht, wenn es nach der energetischen Sanierung heißt, dass Pacht und Miete angepasst werden müssen? Aber einmal entschieden, wird nicht mehr diskutiert. Das Geld steht bereit und muss ausgegeben werden.  

Sanierung einschließlich Kegelbahn und Wohnung

Erfreulich jedoch, dass vorerst nur dieser erste Bauabschnitt durchgeführt wird. Fenster, Türen, Dämmung der Wände, ggf. Kellerdecke bzw. Dach und der Toilettenumbau werden in Angriff genommen. Für die hier aufgeführten Arbeiten sind Mittel in Höhe von ca. 115.000 € erforderlich. Jeder kann sich selbst ausrechnen wie viele Jahre benötigt werden, bis sich diese Investitionen rechnen. Erstaunlich ist, dass sogar die Wände der Kegelbahn inbegriffen sind und energetisch saniert werden, ebenso wie die gesamte Pächterwohnung aus den 80er Jahren. 

"Schönheitsveränderungen" kritisch angehen

Geplant ist, dass die Sanierungsarbeiten in den Sommerferien durchgeführt werden. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten  soll der Arbeitskreis Bürgereck erneut festlegen, was mit den noch übrigen Mitteln an "Schönheitsveränderungen" innerhalb der Gaststätte erfolgen soll. Bleibt zu hoffen, dass hier dann Einsicht einkehrt und nur maßvoll investiert wird, auch wenn dann vielleicht die bereitgestellten Haushaltmittel nicht komplett verbraucht werden. Es darf kein "wünsch dir was" werden und es sollte z.B. bedacht werden, ob der Umbau/Renovierung des Nebenraums zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich ist. Wir werden uns auf jeden Fall dafür einsetzen, dass nur die unbedingt erforderlichen Erneuerungen in Angriff genommen werden. Bleibt zu hoffen, dass sich dafür eine Mehrheit findet.