Familien sollen Last nicht allein tragen

Der Haushaltsentwurf 2015 sieht vor, dass die Gemeindesteuern auf 380 v.H. angehoben werden sollen, um dem Fehlbedarf entgegenzuwirken. "Dieses Vorgehen geht hauptsächlich zu Lasten der Espenauer Familien. Wir sind der Meinung, dass hier alle den Gürtel enger schnallen müssen", so unsere Aussage in der Pressemitteilung. 
 
Unser Vorschlag lautet, den Hebesatz für die Grundsteuer B lediglich auf die vom Hessischen Ministerium vorgegebenen 359 v.H. zu erhöhen. Dies würde bedeuten, dass rund 28 000 € anderweitig eingespart werden müssen. Unsere Forderung ist, alle Ausgaben und Leistungen sollen auf den Prüfstand. Der Kreistag hat es vorgemacht. Mit Mehrheitsbeschluss wurde dort festgelegt, im Gesamthaushalt ca. 430.000 € einzusparen
 
Auch Investitionen müssen bei dem Schuldenberg kritisch betrachtet werden. Mit dem Ausbau von Feldwegen und der Beleuchtung von Fußwegen außerhalb der Ortschaft werden falsche Signale gesetzt. 
 
Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und beantragen in diesen Zeiten der leeren Kassen, die Erhöhung der Sitzungsgelder auf 20 € wieder zurückzunehmen. Damit können schon 5.000 € eingespart werden.