Interessantes zu den Ausschusssitzungen im Mai

Zusätzlicher Landkauf erhitzt die Gemüter. 

 

Kartenausschnitt zeigt das neue Baugebiet "Auf der Schanze"   

(c) OpenStreetMap Mitwirkende, CC-BY-SA 

Laut Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses ging es unter anderem um den Ankauf der Grundstücke für die neuen Baugebiete. Da die Planverfahren mittlerweile sehr weit fortgeschritten sind, ist dies jetzt auch unbedingt erforderlich.

2. Bauabschnitt bereits geplant?

Beim genauen Lesen des Beschlussvorschlages stellten wir aber fest, dass zusätzlich noch Erweiterungsflächen zum Preis von Ackerland angekauft werden sollen. Für uns stellt sich nun die Frage: " Wird hier so schon der 2. Bauabschnitt des Baugebietes "Auf der Schanze" vorbereitet? Dies wäre fatal. Denn nach den heftigen Diskussionen um dieses Baugebiet sollten auf jeden Fall vorab die Gemeindevertreter entscheiden, wie und wo es weitergeht. Wir einigten uns in unserer Fraktionssitzung darauf, dem Kauf so nicht zuzustimmen. Ankauf der Baugrundstücke ja, aber kein zusätzlicher Ankauf dieses Ackerlandes.

Ackerland als Investition?

In der Ausschusssitzung war dies dann auch Diskussionsthema der Ausschussmitglieder aus allen Fraktionen. Es stellte sich die Frage, macht es Sinn als Gemeinde Ackerland zu kaufen? Wofür wird es benötigt? Als Tauschland? Als Ausgleichsfläche? Oder ist es brachliegendes Kapital für die nächsten Jahre? Kann es sich unsere Gemeinde leisten, hier zu investieren wo an anderen Stellen dringend Geld gebraucht wird? Die Meinungen waren unterschiedlich. Aber eins wollten alle ausschließen, dass dies der erste Schritt für den zweiten Bauabschnitt wird. Es wurde vorgeschlagen, über den Kauf der Baugrundstücke und den Kauf des Ackerlandes getrennt abzustimmen und diese Empfehlung auch an die Gemeindevertretung so weiterzugeben.

In der Gemeindevertretersitzung am 14. Mai 2012  wird darüber entschieden.

 

Erweiterte Schulbetreuung findet unsere Zustimmung

Ein weiterer Punkt in den Ausschüssen war die Beschlussvorlage über die neue Regelung der Schulbetreuung. Ab dem nächsten Schuljahr sollen die Grundschulkinder komplett in der Schule betreut werden. Für die berufstätigen Eltern bedeutet dies, dass bei Bedarf in der Zeit von 7:00 bis 17:00 Uhr die Betreuung erfolgen kann. Diese Regelung ist ganz in unserem Sinn. Es entstehen der Gemeinde zwar auch Kosten, aber die Investition in die Betreuung der Kinder ist familienfreundlich und äußerst sinnvoll.