Ein Kommentar zum FWG-Antrag 

Außer der FWG hatte keine andere Fraktion eine weiterbringende Argumentation zu dem Antrag vorzulegen. Die GRÜNEN legten einen vorauseilenden Gehorsam dem Bürgermeister in den Schoß, indem sie feststellten (woher das Wissen?), dass die Verwaltung nicht in der Lage sei, die Erfassung der Straßen- und Bürgersteigzustände auf die Beine zu bringen.

Die SPD teilte zwar die FWG Meinung – hat es aber zu spät bemerkt und nicht richtig geschafft, sich dem wieder sprachlich zu entstricken und verfiel folglich, wie gewohnt, in unwichtigen Nonsens. Es wurden Straßendecken mit auszuwechselnden Kanalrohren verwechselt und sonst keine klare Aussage auf den Tisch gelegt. Es gab nur oberflächliches und kaum verständlich Gerede. 

 Die CDU hat auch nicht verstanden, dass es nicht um den Bau von Prachtstraßen geht, sondern lediglich eine Erfassung der Zustände erfolgen soll. 

Kleines Beispiel:Wo ist denn der Aufwand einer dreistufigen Klassifizierung der Straßen und Bürgersteige? Wenn z.B. ein Zeitungsausträger die Zeitungen verteilt, sieht er schon den Straßen- und Bürgersteigzustand. Im Bereich der Glasfaserabnahme von Fachleuten, sollte dies mit einem sportlichen Lächeln erledigt werden können. Es fehlt nur der Wille und die Unterwürfigkeit einiger Gemeindevertreter ist projekthemmend.

Die Problematik ist doch ganz einfach: Wenn unsere Kinder zu Weihnachten einen Wunschzettel vorlegen, hat man eine gewünschte Prioritätenliste. Mehr war mit dem Antrag nicht gewollt.